Wann ist genug genug?

Kennt Ihr T-Rex, diesen Dino mit den viel zu kurzen Armen im Verhältnis zu seinem Körperbau? So fühle ich mich gerade beim Nähen. Der Weg zur Nähmaschine ist zu lang, ich als vorübergehender T-Rex komme an die Tasten nicht mehr ran, weil der Bauch im Weg ist. Ich sitze geschätz 3m weit weg vom Tisch. Ihr seht: Baby, ich bin bereit. Ich habe keine Lust mehr auf den dicken Bauch. Warten war noch nie meine Stärke. Und ja, wuchtet ihr euch gefühlt 256 mal nachts aus dem Bett weil das Baby gerade Salto rückwärts auf der Blase übt. Oder gerade meint, es muss sich so weit strecken, dass fast ein Ärmchen oder Beinchen zombiemäßig durch meine Bauchdecke bricht. Oder ich jegliche Tatorte ohne meinen geliebten schweren Rotwein ertragen muss (ertragen weil ich die Letzten etwas gewöhnungsbedürftig fand, ich sag nur Halloween-Tatort). Oder dieses ständige Schluckauf vom Baby…ja, ja, klingt zuckersüß. Aber wenn man im Bett liegt, eh nicht einschlafen kann und dann noch der ganze Bauch vom Hickser wackelt hat das schon großen Nervfaktor: Baby I’m ready.

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Mysteriös

Ihr Lieben, bevor ich euch meine mysteriöse Halloween-Nähgeschichte erzähle, zuerst eine kleine Anekdote vom Baby. Ich habe euch versprochen, euch nicht mit rührseligen Gedanken über die Schwangerschaft zu langweilen. Aber gestern ist so was Nettes passiert. Wie ihr unschwer erkennen könnt, bin ich kurz vor der Geburt, mein Bauch ist riesig. Nein, mega-riesig. Er ist mir ständig im Weg, ich stoße überall an und habe tiefblaue Flecken am Bauch. Dementsprechend heftig spüre ich die Babybewegungen und auch von außen sind sie deutlich zu sehen. Mein Kleiner hat das Baby gestern beim Einschlafen zum ersten Mal gespürt. Davor war er immer viel zu ungeduldig, aber beim Einschlafkuscheln hat er es wahrgenommen, ist richtig hochgeschreckt und meinte mit großen Augen: “Ohhh, was war das denn? Ist das Baby gelaufen?” Ich finde es so goldig, wie er sich  vorstellt, dass das Baby in meinem Bauch durch die Gegend spaziert… Read more