Lieschen ist da

Holt das Blubberwasser raus. Lasst uns nur das weiße aus der Milchschnitte essen. Zur Feier das Eis direkt aus der 5-Liter-Packung löffeln. Den digitalen Trommelwirbel müsst ihr euch bitte genau JETZT ohrenbetäubend laut vorstellen.
Unser Lieschen ist fertig. Ich platze fast vor Stolz. Wirklich. Und Lieschen ist nicht mal aus einer Proseccolaune entstanden. Gut, eigentlich ist das unsere Hauptbeschäftigung. Schön ein bis 800 Gläser zu süffeln. Aber diesmal hat meine liebe Freundin Simone beim leckeren Richart Krapfen (jup, es dauerte tatsächlich ein ganzes halbes Jahr von Fasching bis jetzt) mir von der Idee eine eigene Dirndlbluse zu designen erzählt.

Und nein, kein Kreativtief, Nähfaulheit, Naturkatstrophen, Kinder, Jobwechsel haben uns ausgebremst. Nein. Etwas viel schlimmers und nicht beinflussbares. Schlichtweg unsere Steuernummer. Ja, das Finanzamt hat sich etwas Zeit gelassen.

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Oldie but Goldie

Ja, ja, lacht ihr nur bei meiner Überschrift. Klar, bezieht sie nur auf mich. Oldie passt ja. Obwohl die so nicht gemeint ist. Damit meine ich alte Gegenstände. Hat doch jeder. Heißgeliebte Dinge die einen schon seit Jahren begleiten. Ohne sie wäre unser Leben nur halb so schön. Wer hat nicht so einen rot getupften Emailletopf, der innen schon ganz braun vom Pudding kochen ist? Trotzdem wird er immer vor den Hightech-Edelstahl-Designtöpfen bevorzugt aus dem Schrank gekramt, weil der Grießbrei daraus einfach tausendmal besser schmeckt. Oder die eine Tasse, die am Henkel dieses kleine spitze Hügelchen hat wo der Lack nicht richtig geschlossen ist. Aus der Tasse schmeckt der Kaffee einfach immer genau richtig. Auch wenn es eine billige Werbegeschenktasse war, die eigentlich noch nicht mal hübsch ist aber bei jedem Umzug als erstes ganz sorgsam in Zeitungspapier gewickelt wird, wie der Schatz vom Silbersee. Weil man eben genau weiß wo der Daumen drüber streichen muss um diesen Makel im Lack zu finden. Und wehe, wirklich wehe irgendjemand nimmt MEINE eben DIESE Tasse. Besonders gefährdet sind sorglose Übernachtungsgäste von mir, die morgens schon mal in die Küche schlappen und sich unbekümmert nen Kaffee rauslassen. Aus meiner unperfekten perfekten Lieblingstasse. Ahhhh- da kann doch mein Tag nicht gut anfangen oder?

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