Zwischen den Welten | Meet Ophelia

Ha! Nach über drei Monaten sich noch an das Admin-Passwort vom Blog erinnern. Ich zähle das als einer meiner größeren Erfolge. Hach, ihr und das Schreiben habt mir gefehlt. Ich habe den Blog so vernachlässigt, er wurde sogar Opfer einer heimtückischen Hackerattacke (ein fieses Redirect wurde implementiert). Naja, vielleicht war es ja auch einfach nur ein stiller Hilfeschrei vom Blog, weil er wegen Vereinsamung schon ganz krank ist. Hat gewirkt, yeah, ich bin wieder da.

Und nein, ich hatte keine Auszeit, bin nicht auf Weltreise gewesen, bin nicht mit Delfinen in türkisblauen Wasser geschwommen oder habe Pinguinbabys bei der Aufzucht geholfen. Jepp, ihr ahnt es schon. Mein Jahr Elternzeit war im Dezember vorbei und ich bin seit Januar wieder unter den Berufstätigen.  Ob ihr es glauben wollt oder nicht, es hat mir echt gefehlt. Natürlich war meine zweite Elternzeit wieder ein wundervolles Jahr mit atemberaubenden Erlebnissen. Allerdings gegen Ende habe ich dann doch meinen Job und meine Kollegen begonnen zu vermissen. Schlau mein Körper oder? Weil vielleicht bin ich einfach gut darin mir Dinge so einzureden wie ich sie gerade brauche. Egal. Ich liebe meinen Job (haha und nein, ProSieben Sat.1 bezahlt mich nicht für diese Aussage….aber vielleicht ganz nützlich für die nächste Gehaltsrunde, deswegen habe ich sie hier mal eingebaut). Kleiner Scherz. So arg mich die 30h pro Woche in der Arbeit und meine kleinen Kinder zerreißen, es macht einfach Spaß beides wieder zu haben. Und ich bin mir sicher jeder hat so ein Zerrissenheit in sich. In beiden Welten möchte man 100% geben, schafft es meistens, aber manchmal eben nicht. Was sind das bei euch für Welten? Wisst ihr überhaupt was ich meine?

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Drei Kleinigkeiten für 2019

Hach, ist es nicht wie jedes Jahr? Am Anfang ist dieses zauberhafte Gefühl welches ein neues Jahr mit sich bringt. Es fühlt sich alles noch so schön neu und unbeschrieben an. Und Zack, wacht man am dritten Tag des neuen Jahres auf und merkt: Komisch, ich bin jetzt doch irgendwie der gleiche Mensch wie im alten Jahr. Stimmt, das war ja erst vorvorgestern.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich nehme mir nur Miniminimini-Kleinigkeiten vor. Die großen Hammer stellen sich dann hoffentlich über Nacht ein.  Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Außerdem wird man glaube ich, entweder als strebsamer Mensch geboren oder halt als ChaosQueen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich habe von beidem etwas. Und deswegen werde ich jetzt eben an meinen kleinen Laster feilen als an den großen Brocken. Bei diesen drei Kleinigkeiten möchte ich jetzt ein Streber werden:

  1. Abends alle ausgezogenen Kleider schön brav in den Wäschekorb. Ja, manch einer von euch wird jetzt denken: Öhm, wo bitteschön ist das Problem? Und da haben wir es schon. Ich bringe das einfach nicht fertig. Ich muss morgens erstmal ne Runde ums Bett drehen und alle Kleidungsteile von mir im Schlafzimmer einsammeln. Und eigentlich könnte ich nach fünf Minuten dann wieder beginnen alles einzusammeln was nun auf dem Bett gelandet ist bei der morgendlichen Outfit-Findungsphase….Ok, wenn ich länger drüber nachdenke ist das dann doch keine Kleinigkeit mehr oder?

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