Lieblingslichter

Habt Ihr euch schon mal überlegt in welchem Zimmer, Gartenecke oder Balkon euer Lieblingslicht ist? Also jetzt nicht diese Wissenschaft vom perfekten Fotolicht für das eh kein normaler Mensch Zeit hat. Oder Lust drauf hat. Nur diese Profi-Blogger die unglaublich schöne Fotos machen. Wenn ich dann nachlese was sie dafür alles angestellt haben entscheide ich regelmäßig ach Britta, das zufällige Gerade-Jetzt-Licht ist doch herrlich unperfekt perfekt. Ich mein Hallo, manche sagen tatsächlich ein Shooting ab weil irgenwie zu schlechte Lichtverhältnisse herrschen (es spricht eindeutig der Neid aus mir). Ich bin schon froh wenn das geplante Spontanshooting nicht durch eine fehlende Speicherkarte oder mangeldem Akku durchkreuzt wird. Spontanität ist alles. Deswegen hab ich übrigens mein Top auch linksrum an.

Zurück zum Licht. Ich meine euer Lieblingslicht, das ihr besonders mögt. Weil es wunderschön ins Zimmer fällt, es Reflexionen zaubert oder euch zum Träumen einlädt. Jaja, es kommt jetzt echt ein bisschen was romantisches hier in den Text. Bei mir gibt es ganz viele verschiedene Lichtlieblinge. Eins meiner absoluten Favoriten ist allerdings Rollladenlicht. Ha, nix mit Romantik. Hab ich euch gekriegt. Ich fand es als Kind schon total schön vom Bett aus das Licht durch die Ritzen des Rollladens zu beobachten. Mit magischer kindlicher Fantasie habe ich da immer Figuren oder ganze Szenen gesehen. Ich mag das bis heute. Besonders wenn sich durch die Bäume vor dem Fenster das Licht und der Schatten bewegt. Ich könnte da wirklich stundenlang zuschauen. Ok, gut, ich mache es echt manchmal. Bis dann halt die Schlummerfunktion vom Handy endgültig die Nerven verloren hat und der anfängliche Schlummerweckton in ein aggressives Brandmelderpiepen übergeht. Sagt bitte, dass ihr auch immer die Schlummerfunktion nutzt. Genau 5x bis das Handy entscheidet, so genug geschlummert. Ich mein, was war das für ein herzloser Programmierer. Und warum eigentlich genau neun Minuten. Fragen über Fragen. Falls ihr einen SnoozeProgrammierer kennt, fragt bitte für mich mal nach.

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Diese eine Pflanze

Ich hab mich hoffnungslos in eine Pflanze verliebt. So weit so gut. Kleiner Haken. Es ist eine Wasserpflanze. Und die soll auf die Dachterrasse. Und hier wäre auch schon das klitzekleine Problem. Wir haben keinen Teich auf der Dachterrasse.  Auch keinen kitschigen Springbrunnen. Noch nicht mal einen sumpfartigen Bereich. Das höchste der Gefühle sind Pfützen. Aber hey, zählt ein Wasseranschluss draußen? Ich mein eine Wasserpflanze ohne Wasser…kann das funktionieren? Vor allem bei mir? Ähm, eher nicht. Ich hab’s ja nicht so mit dem grünen Daumen. Allerdings habe ich mich in diese eine Pflanzen unter den Pflanzen verliebt. Und einmal in Kopf gesetzt kann mich niemand mehr davon abbringen. Ich mein bei Pinterest überschwemmen sie alle modernen Gartenbilder damit, aber es sagt einem mal wieder keiner dass das eine Wasserpflanze ist. Bei den ganzen schönen Pinterestfotos steht die nämlich auch nicht im Wasser. Ja gut, ich gebe zu, beim durchlesen der Tags kommt man drauf, dass es jetzt nicht unbedingt eine deutsche Geranie ist…trotzdem gemein. Da ich mir aber eine Terrasse im fernöstlichen Stil eingebildet habe, können es jetzt halt keine Geranien sein. Die würden sich ja sprachtechnisch sowieso nicht mit dem Bambus und dem japanischen Fächerahorn verstehen. Ihr seht, meine Liebe zu Asien habe ich hier schon konsequent umgesetzt. Also soll jetzt noch der japanische Schachtelhalm dazu kommen. Bittte bitte bitte, falls es Gärtner unter euch gibt, ratet mir nicht davon ab. Habt ihr vielleicht Tipps wie ich dieses Schachteldingsbums zum Gedeihen bekomme? Der nette Mensch vom Blumenhof hat schon etwas pikiert geschaut. Hat sich aber glaube ich nicht getraut mir das auszureden, weil ich ihm direkt einen drohenden Blick zugeworfen habe. Seine Aussage war dann sehr genuschelt und frei übersetzt quasi: Ka ma scho so mache aber des isch fei ned obtimal.  Read more

Zwischen den Welten | Meet Ophelia

Ha! Nach über drei Monaten sich noch an das Admin-Passwort vom Blog erinnern. Ich zähle das als einer meiner größeren Erfolge. Hach, ihr und das Schreiben habt mir gefehlt. Ich habe den Blog so vernachlässigt, er wurde sogar Opfer einer heimtückischen Hackerattacke (ein fieses Redirect wurde implementiert). Naja, vielleicht war es ja auch einfach nur ein stiller Hilfeschrei vom Blog, weil er wegen Vereinsamung schon ganz krank ist. Hat gewirkt, yeah, ich bin wieder da.

Und nein, ich hatte keine Auszeit, bin nicht auf Weltreise gewesen, bin nicht mit Delfinen in türkisblauen Wasser geschwommen oder habe Pinguinbabys bei der Aufzucht geholfen. Jepp, ihr ahnt es schon. Mein Jahr Elternzeit war im Dezember vorbei und ich bin seit Januar wieder unter den Berufstätigen.  Ob ihr es glauben wollt oder nicht, es hat mir echt gefehlt. Natürlich war meine zweite Elternzeit wieder ein wundervolles Jahr mit atemberaubenden Erlebnissen. Allerdings gegen Ende habe ich dann doch meinen Job und meine Kollegen begonnen zu vermissen. Schlau mein Körper oder? Weil vielleicht bin ich einfach gut darin mir Dinge so einzureden wie ich sie gerade brauche. Egal. Ich liebe meinen Job (haha und nein, ProSieben Sat.1 bezahlt mich nicht für diese Aussage….aber vielleicht ganz nützlich für die nächste Gehaltsrunde, deswegen habe ich sie hier mal eingebaut). Kleiner Scherz. So arg mich die 30h pro Woche in der Arbeit und meine kleinen Kinder zerreißen, es macht einfach Spaß beides wieder zu haben. Und ich bin mir sicher jeder hat so ein Zerrissenheit in sich. In beiden Welten möchte man 100% geben, schafft es meistens, aber manchmal eben nicht. Was sind das bei euch für Welten? Wisst ihr überhaupt was ich meine?

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Drei Kleinigkeiten für 2019

Hach, ist es nicht wie jedes Jahr? Am Anfang ist dieses zauberhafte Gefühl welches ein neues Jahr mit sich bringt. Es fühlt sich alles noch so schön neu und unbeschrieben an. Und Zack, wacht man am dritten Tag des neuen Jahres auf und merkt: Komisch, ich bin jetzt doch irgendwie der gleiche Mensch wie im alten Jahr. Stimmt, das war ja erst vorvorgestern.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich nehme mir nur Miniminimini-Kleinigkeiten vor. Die großen Hammer stellen sich dann hoffentlich über Nacht ein.  Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Außerdem wird man glaube ich, entweder als strebsamer Mensch geboren oder halt als ChaosQueen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich habe von beidem etwas. Und deswegen werde ich jetzt eben an meinen kleinen Laster feilen als an den großen Brocken. Bei diesen drei Kleinigkeiten möchte ich jetzt ein Streber werden:

  1. Abends alle ausgezogenen Kleider schön brav in den Wäschekorb. Ja, manch einer von euch wird jetzt denken: Öhm, wo bitteschön ist das Problem? Und da haben wir es schon. Ich bringe das einfach nicht fertig. Ich muss morgens erstmal ne Runde ums Bett drehen und alle Kleidungsteile von mir im Schlafzimmer einsammeln. Und eigentlich könnte ich nach fünf Minuten dann wieder beginnen alles einzusammeln was nun auf dem Bett gelandet ist bei der morgendlichen Outfit-Findungsphase….Ok, wenn ich länger drüber nachdenke ist das dann doch keine Kleinigkeit mehr oder?

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