สวัสดีครับ – Karlotta macht Urlaub

Hach, was hab ich wieder für Luxusprobleme… Da sitze ich in Thailand an einem paradiesischen Sandstrand und versuche über Rollkragenpullover für kalte Tage zu schreiben. Jepp, ihr müsst jetzt echt stark sein. Ich sehe auf Instagram Schmuddelwetterbilder aus Deutschland und muss mich arg zusammenreißen euch nicht täglich mit einem Schnappschuss von meinem Cocktail in der Abendsonne zu vergraulen. Vergraulen werde ich euch nämlich gleich auf eine ganz andere Weise. Aber zuvor noch ein Gedanke zu diesen leckeren Cocktails. Da Mühe ich mich in Deutschland über Monate ab, meinen Orchideen eine Blüte abzuringen (was natürlich nicht funktioniert und ich permanent auf diese kläglichen Stilstöckchen starren muss, die mir stumm zuschreien: tunken nicht fluten.) Und hier? Hier bekomme ich jeden Drink, Frühstück, Handtuch garniert mit einer Blüte. Einfach wunderschön. Und doch bin ich versucht jedes mal zu kreischen: Neeeein, die Blüten sind so kostbar wertvoll, ihr pflückt sie einfach so? Ok, ok, hier wachsen die Orchideen echt an jeder Ecke, aber ich kann da nicht aus meiner Haut.
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Faltenfreie Bankerbiene

Bitte bitte bitte verratet mir eure Tricks wie ihr um lästiges Bügeln rumkommt. Ich hasse bügeln. Tut mir leid, “hassen” ist ein sehr starkes Wort aber nicht-mögen ist bei dieser Tätigkeit einfach zu milde. Eine meiner Kernkompetenzen ist es Strategien zu entwickeln um mich ums Bügeln zu drücken. Ziemlich erfolgreich war ich in meiner Ausbildungszeit (ich habe tatsächlich vor meinem Studium in einer Bank gearbeitet, wo mir bis heute bei meinen Mädels noch der Spitzname Bankerbiene hinterherhängt). Da war mein Erfolgskonzept einfach die Kleidung so klein zu kaufen, dass sie sich hautnah anschmiegte – die Falten hatten also erst gar keine Chance. Ja gut, wenn ich alte Fotos aus meiner Bankzeit anschaue sehe ich in meinen Blusen aus wie reingeschossen. Ich rede mir heute ein das war damals Mode. Diese Methode hat mit Anfang 20 gut funktioniert, jetzt in einem höheren Alter ist die leider nicht mehr praktikabel. Read more

Eiserne Regeln

So, jetzt bitte alle mal die Hand heben. Wer von euch war auch ganz knapp davor schon im September gefüllte Lebkuchenherzen zu kaufen? Und zwar die mit der hellen Marmelade? Und der dunklen Zartbitterschokolade außen? Und bitte ehrlich sein. Oder hat es tatsächlich schon jemand getan unter euch? Ich geb’s zu. Ich war wirklich soooo knapp davor. Aber auch ich habe meine eisernen Regeln. Dazu gehört nicht schon im September Weihnachtslebkuchen zu kaufen (Lebkuchenherzen von der Wiesn fallen nicht unters strenge Weihnachtslebkuchengesetz und bilden hiermit eine offizielle Ausnahme. Außerdem bekommt man die eh geschenkt und kann also gar nichts dafür und ist sozusagen gezwungen sie zu verzehren). Read more

Fauler Strick

Ich lebe noch. Mein Faulheitslevel im Sommer hat nur eine nächste Stufe erreicht. Kennt ihr oder? Ich hab mir für den Sommer 87 Großprojekte vorgenommen (hier mal ein kleiner Teaser 5m Dachbalken schnell in die Wand dübeln) und Zack, kommt mir dieser Jahrhundertsommer in die Quere. Damit konnte jetzt echt keiner rechnen, dass ich sogar Geschwindigkeitsrekorde auf der Rutsche im Michaelibad aufstelle. Leben am Limit sag ich nur. Jaha, andere Badegäste haben mich ehrfurchtsvoll angestarrt als ich mit einem Affenzahn unten ankam. Ok, vielleicht lag es auch nur an meinem Bikini bei dem sich eine chemische Reaktion mit der Sonnencreme gebildet hat. Ich sag euch, es sah aus als hätte ich grünen Schleim an mir. Ist euch das auch schon mal passiert? Ich möchte gar nicht wissen was diese Creme mit meiner Haut macht. Und dabei bin ich schon die Ökotante von nebenan und auf Naturkosmetik umgestiegen. Meint ihr, die haben da Algen reingemischt?
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Diese Sonnenstürme

Wenn uns so ein apokalyptischer Sonnensturm erwischt, dann können wir einpacken. Echt jetzt. Also falls ihr euch heute fragt, ob ihr ein oder zwei Kugeln Eis essen sollt, dann entscheidet euch für DREI. Und verlangt ja nach Schoko-Streusel für oben drauf. Ordentlich. Man kann ja nie wissen. Dann doch lieber gleich das Leben in vollen Eiszügen genießen.
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Lieschen ist da

Holt das Blubberwasser raus. Lasst uns nur das weiße aus der Milchschnitte essen. Zur Feier das Eis direkt aus der 5-Liter-Packung löffeln. Den digitalen Trommelwirbel müsst ihr euch bitte genau JETZT ohrenbetäubend laut vorstellen.
Unser Lieschen ist fertig. Ich platze fast vor Stolz. Wirklich. Und Lieschen ist nicht mal aus einer Proseccolaune entstanden. Gut, eigentlich ist das unsere Hauptbeschäftigung. Schön ein bis 800 Gläser zu süffeln. Aber diesmal hat meine liebe Freundin Simone beim leckeren Richart Krapfen (jup, es dauerte tatsächlich ein ganzes halbes Jahr von Fasching bis jetzt) mir von der Idee eine eigene Dirndlbluse zu designen erzählt.

Und nein, kein Kreativtief, Nähfaulheit, Naturkatstrophen, Kinder, Jobwechsel haben uns ausgebremst. Nein. Etwas viel schlimmers und nicht beinflussbares. Schlichtweg unsere Steuernummer. Ja, das Finanzamt hat sich etwas Zeit gelassen.

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Oldie but Goldie

Ja, ja, lacht ihr nur bei meiner Überschrift. Klar, bezieht sie nur auf mich. Oldie passt ja. Obwohl die so nicht gemeint ist. Damit meine ich alte Gegenstände. Hat doch jeder. Heißgeliebte Dinge die einen schon seit Jahren begleiten. Ohne sie wäre unser Leben nur halb so schön. Wer hat nicht so einen rot getupften Emailletopf, der innen schon ganz braun vom Pudding kochen ist? Trotzdem wird er immer vor den Hightech-Edelstahl-Designtöpfen bevorzugt aus dem Schrank gekramt, weil der Grießbrei daraus einfach tausendmal besser schmeckt. Oder die eine Tasse, die am Henkel dieses kleine spitze Hügelchen hat wo der Lack nicht richtig geschlossen ist. Aus der Tasse schmeckt der Kaffee einfach immer genau richtig. Auch wenn es eine billige Werbegeschenktasse war, die eigentlich noch nicht mal hübsch ist aber bei jedem Umzug als erstes ganz sorgsam in Zeitungspapier gewickelt wird, wie der Schatz vom Silbersee. Weil man eben genau weiß wo der Daumen drüber streichen muss um diesen Makel im Lack zu finden. Und wehe, wirklich wehe irgendjemand nimmt MEINE eben DIESE Tasse. Besonders gefährdet sind sorglose Übernachtungsgäste von mir, die morgens schon mal in die Küche schlappen und sich unbekümmert nen Kaffee rauslassen. Aus meiner unperfekten perfekten Lieblingstasse. Ahhhh- da kann doch mein Tag nicht gut anfangen oder?

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