Drei Kleinigkeiten für 2019

Hach, ist es nicht wie jedes Jahr? Am Anfang ist dieses zauberhafte Gefühl welches ein neues Jahr mit sich bringt. Es fühlt sich alles noch so schön neu und unbeschrieben an. Und Zack, wacht man am dritten Tag des neuen Jahres auf und merkt: Komisch, ich bin jetzt doch irgendwie der gleiche Mensch wie im alten Jahr. Stimmt, das war ja erst vorvorgestern.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich nehme mir nur Miniminimini-Kleinigkeiten vor. Die großen Hammer stellen sich dann hoffentlich über Nacht ein.  Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Außerdem wird man glaube ich, entweder als strebsamer Mensch geboren oder halt als ChaosQueen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich habe von beidem etwas. Und deswegen werde ich jetzt eben an meinen kleinen Laster feilen als an den großen Brocken. Bei diesen drei Kleinigkeiten möchte ich jetzt ein Streber werden:

  1. Abends alle ausgezogenen Kleider schön brav in den Wäschekorb. Ja, manch einer von euch wird jetzt denken: Öhm, wo bitteschön ist das Problem? Und da haben wir es schon. Ich bringe das einfach nicht fertig. Ich muss morgens erstmal ne Runde ums Bett drehen und alle Kleidungsteile von mir im Schlafzimmer einsammeln. Und eigentlich könnte ich nach fünf Minuten dann wieder beginnen alles einzusammeln was nun auf dem Bett gelandet ist bei der morgendlichen Outfit-Findungsphase….Ok, wenn ich länger drüber nachdenke ist das dann doch keine Kleinigkeit mehr oder?

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2. Post sofort sortieren. Sofort (Memo an mich: sofort heißt sofort) und nicht nach dem Öffnen auf einen Stapel packen. Dieser Stapel nimmt manchmal Ausmaße eines Jengaspiels an. Es ist pures Glück, dass der Stapel nicht immer aufs Neue zusammenbricht wenn ich irgendeinen wichtigen Brief rausfische. Wie bitte macht ihr das damit der Stapel nicht mannshoch wird? Ja, man könnte ja sofort ins Altpapier mit den Dingen die erledigt sind. Könnte. Aber da kommt wieder der Wäschekorb ins Spiel. Es kristallisieren sich Verhaltensmuster raus..

3. Stoffreste nach einem Nähprojekt SOFORT entsorgen und nicht denken, ach da kann ich noch was draus machen. Ja klar. Ein T-Shirt. Für eine Puppe. Eine sehr kleine Puppe. Im Paymobilformat. Weil es sind meistens doch immer nur so Fitzelchen die wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

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Nähtechnisch habe ich mir für das neue Jahr vorgenommen mal wieder etwas anspruchsvollere Projekte in Angriff zu nehmen. Außerdem möchten Simone und ich weitere Schnitte designen. Das macht so unglaublich Spaß etwas eigenes zu kreieren. Gerade ist ein neues schickes Teil im Kreativprozess, seid gespannt. Aber das muss noch auf Herz und Nieren rauf und runter genäht werden. Bis dahin zeige ich euch eben noch eine weitere Karlotta. Hier in der Version: 13-Raclette-Pfännchen gut kaschiert. Oder auch nicht. Mir egal. Diätpläne gibt es für 2019 nicht. Ich habe dafür wieder mit dem Laufen angefangen. Ob ich jemals so fit werde wie damals beim Marathontraining ist fraglich. Dennoch ist es ein tolles Gefühl wieder zu Laufen. Es hat mir gefehlt.

Nähfakten:

Schnittmuster: Karlotta von Wundersame Dinge

Stoff: genialer Strickstoff (aus den Tiefen des Internets…ich muss nochmal recherchieren wo wir den bestellt haben)

Zuschnitt- und Nähzeit: 3h

Habt einen wunderschönen restlichen Januar. Juhu, wir haben endlich Schnee in München. Ich war auch schon Schlittenfahren. Das macht soviel Spaß. Allerdings habe ich das Kind gefühlte 45 mal den Berg hochgeschleppt. Das ist auch ein gutes Workout.

Habt einen wundervollen Donnerstag.

Outtakes? Hab ich diesmal nicht wirklich lustige. Dafür war es einfach zu kalt. Ich reiche dafür nächsten Woche ganz viele nach ok? Bei Indoor-Shootings fabriziere ich immer besonders viel Ausschuss.

Verlinkt bei Sew La La und Du für Dich am Donnerstag.

Werbung voller Stolz in eigener Sache.

 

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